monitor ist ein Analyse und Diagnosewerkzeug

basierend auf über 200 Indikatoren

für Unternehmen der Sozialwirtschaft

 

  • Eine schnelle und übersichtliche Analyse mit dem Ziel Handlungsnotwendigkeiten zu identifizieren, als Basis, um Fehlentwicklungen in gesunde Bahnen zu lenken
  • Ein Spiegelungsinstrumentarium mit gegenwarts- und zukunftsorientiertem Blick
  • Schafft Bewusstsein für fehlgeleitete Prozesse oder Gefahren in wirtschaftlicher, sozialer und rechtlicher Hinsicht
  • Der Erkenntnisgewinn dient als Basis für die zukünftige Ausrichtung der Organisation

 


Diagnose- und Analysewerkzeug

Träger in der Sozialwirtschaft sind oft versteckten wirtschaftlichen und rechtlichen Gefahren ausgesetzt. Unter welchen Umständen eine gemeinnützige Einrichtung konkurs gehen kann, ist vielen Vorständen unbekannt. Diese arbeiten in der Regel ehrenamtlich und sind oftmals nicht hinreichend qualifiziert, die rechtlich-sozialen, organisatorischen und wirtschaftlichen Aufgaben und Prozesse zu führen oder erfolgswirksame Faktoren zu erkennen und erfolgswirksam werden zu lassen.

Eine der Kernfragen ist, wie die Verantwortlichen der sozialen Einrichtung mit langfristigen Herausforderungen umgehen. Vorstände, die verantwortungsvoll arbeiten wollen, leiden teils unter nicht ausgesprochenen Ängsten. Sie sind sich oft ihrer Verantwortung nicht vollumfänglich bewusst. Zudem ist die Verweildauer eines Geschäftsführers in der Anzahl an Jahren oft so gering, so dass sich allein durch die Wechsel bedingt ebenfalls Gefahren ergeben können.

Charakteristische Problemstellungen

  • Ist die wirtschaftliche augenblickliche Situation transparent?
  • Haben wir wirklich alles unter Kontrolle?
  • Ist die Einrichtung gesichert?
  • Sind wir als Vorstände gesichert oder werden unsere Existenzen ebenfalls gefährdet? Sind wir ausreichend kompetent?
  • Arbeitet die Geschäftsführung sachgemäß und rechtlich korrekt? Bestehen Anzeichen für steuerliche Risiken oder gesetzlich nicht legitimierte Geschäftspraktiken?
  • Werden Vorstände nicht richtig oder mangelhaft informiert?
  • Machen wir uns im schlechtesten Falle durch Unwissenheit oder Unterlassung strafbar?
  • Können wir als Vorstände der Arbeit und Qualität der Selbstverwaltungsgremien voll vertrauen?

Monitor als Diagnose- und Analysewerkzeug schafft Bewusstsein für fehlgeleitete Prozesse oder Gefahren in wirtschaftlicher, rechtlich-sozialer und organisatorischer Hinsicht. Monitor hilft Erkenntnisse zu gewinnen, welche die Einrichtung wieder in gesunde Bahnen lenkt (erfolgswirksam). In manchen Situationen ist es essentiell, einen gegenwarts- und zukunftsorientierten Blick auf den Status der Einrichtung zu werfen. Erst aufgrund einer Prüfung mit gut ausgewählten ca. 250 Indikatoren und einer Analyse lässt sich ermitteln, wie es um die Einrichtung wirklich steht.

Dazu zählen: Fähigkeiten und Zustand der Organisation, Instrumente der Führung,  Geschäftsführungstätigkeit, Liquidität, Finanzlage, Bilanzierung, Zusammenarbeit der Führungsorgane. Des Weiteren können die Basisprozesse der Einrichtung beleuchtet und Fehlendes festgestellt werden. Die Realität zeigt, dass die meisten Vorstände nicht über die notwendigen Kompetenzen oder die Zeit verfügen, um die oben genannten Prüfungen durchzuführen. Gemeint im Sinne von gezieltem Hinsehen und genau die Phänomene und Prozesse im wirtschaftlichen und rechtlichen Kontext zu beobachten.

Grenzen der finanziellen Bilanzierung

Der Steuerberater fertigt Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen. Er macht dies, ohne größere Einblicke in die aktuellen Prozesse zu haben. Allerdings in erster Linie nicht für die Gegenwart oder Zukunft, sondern für das zurückliegende Wirtschaftsjahr. So können sich im Laufe von mehr als einem Jahr Dinge ereignen, die zu einem handfesten Problem werden. Weitaus gefährlicher kann sein, dass Teile der Bilanzen fehlerhaft sind. Entweder entsprechen diese nicht den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB), des Handelsgesetzbuches (HGB) oder es werden schlicht reale Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitenden oder Dritten fehlerhaft oder gar nicht erfasst.  Darum ist es um so wichtiger, ein schnell funktionierendes Diagnose- und Analysewerkzeug an der Hand zu haben.

Die Arbeit des Monitors gliedert sich in drei Phasen:

  • Vororttermin 1-2 Tage zur Aufnahme und Erfassung der momentanen Situation
  • Verarbeitung der Informationen mit dem Monitor und verfeinern der Erfassung der Ergebnisse 
  • Zusammenfassung, Bericht und abschließende Fragen, Präsentation der Analyse

Ergebnis

Ziel ist es den Monitor in einem kurzen Zeitraum durchzuführen. Die Erkenntnisse aus der Analyse führen insgesamt zu klaren Aussagen zur derzeitigen wirtschaftlichen, rechtlichen und organisatorischen Lage. Eine ansprechende Visualisierung der Ergebnisse macht die Faktenlage verständlich und die Gefahrenpotentiale erkennbar. Die Ergebnisse ermöglichen den Verantwortlichen auf dieser Grundlage, einen der realen Lage entsprechenden Aktionsplan zu entwickeln. Positive Veränderungen für die Verantwortlichen sind letztlich eigener Durchblick in die Verhältnisse der vier Ebenen, klare Ansatzpunkte zur Veränderung und eine daraus zu entwickelnde Sicherheit für deren Umsetzung.